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ESU: Exklusiv für Arwico Schweiz: SBB Am 4/4 Betriebsnummer 18462

ESU: Exklusiv für Arwico Schweiz: SBB Am 4/4 Betriebsnummer 18462, Ex DB V 200 014.

Vorbild:
Betriebszustand um 1986. In diesem Jahr verkaufte die DB insgesamt sieben V 200 an die SBB. Diese erhielten die Nummern 11461 bis 11467. Die Loks wurden mehreren Depots zugeteilt und vor Bau- und Güterzügen eingesetzt. Sie waren aber mehr in der Reparatur als im Einsatz und wurden von ungehaltenen Eisenbahnern als aufgemöbelter Schrott bezeichnet, wie man in der Eisenbahn-Fachliteratur lesen konnte. Die Am 4/4 wurden bereits Ende 1997 wieder ausrangiert und an private Eigentümer in Deutschland verkauft.

Die auffälligsten Änderungen, die die SBB-Loks erfuhren, betrafen den Umbau des dritten Spitzenlichts und die geänderte Abgasführung mit großen Schalldämpfern. Mit Ausnahme des ESU-Vorbilds 18462 kehrten alle Loks nach einer Dienstzeit von maximal elf Jahren wieder nach Deutschland zurück. So kauften die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EVB) die Am 4/4 18466 (ex. 220 053) und setzte sie im norddeutschen Raum vor Güterzügen ein. 2006 verkaufte die EVB die Lokomotive an die Brohltal-Eisenbahn (BE), die sie als D9 seither im Güterzugdienst einsetzt. Seit 2007 trägt die Lok ein auffälliges grünes Farbkleid, dessen Farbaufteilung die der klassischen DB-Lackierung aufnimmt.

Modell:
Besonders interessant: Erstmals bei einem H0-Modell ist ein teilweise freier Durchblick im Maschinenraum möglich, ebenso der Blick auf das Führerpult, das digital schaltbar leleuchtet wird. Ebenso kann die Maschinenraumbeleuchtung digital ein und aus geschaltet werden.

Das Technik-Paket der ESU-Loks lässt sowieso keine Wünsche offen. Diese Lok verfügt über zwei separat schaltbare, lastabhängige Raucherzeuger, Sensorik für situationsbezogene Geräusche in Kurven und in Weichenstraßen, einem LokSound V4.0 M4-Decoder mit zwei Lautsprechern und einem Energiespeicher, der auch bei verschmutzten Schienen oder langen Weichenstraßen für einen sicheren Betrieb sorgt. Eine komplette Lichtanlage inklusive Führerstandsbeleuchtung, Führerpultbeleuchtung, Maschinenraumbeleuchtung und Rangierbeleuchtung mit warmweißen LEDs runden die technische Ausstattung ab.

Rahmen und Gehäuse des Modells bestehen aus Metall und ermöglichen dank eines Gewichts von gut 500 g eine vorbildgerechte Zugkraft. Eingebettet in einen Metallrahmen sitzt ein bärenstarker fünfpoliger Präzisionsmotor mit schräg genuteter Wicklung und geräuschoptimiertem Kommutator, entwickelt von ESU. Dieser gibt seine Kraft, gebändigt durch zwei dicke Schwungscheiben über ein Schnecke-/Stirnradgetriebe an drei Achsen weiter.

Die bereits bei anderen ESU-Loks bewährte Universalelektronik mit Steckschleifer und Universalradsätzen finden Sie auch in der V200. Der LokSound-Decoder bringt die Original-Geräusche eines Maybach MD 650 Dieselmotors zu Gehör. Damit der Betrieb mit der V200 auch akustisch zum Erlebnis wird, wurden die Lüftergitter in der Dachschräge durchbrochen ausgeführt.

ESU Artikel-Nr. 31083, Gleich- und Wechselstrom
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